Veröffentlicht am 04.09.2017 in Triathlon

Fintel - Von Vincent Wuttke. Das Siegerpodest blieb ganz in der Hand von Familie Halatsch. Während Niels Halatsch bei der 32. Auflage des großen Finteler Triathlons (700 Meter Schwimmen, 32 Kilometer Radfahren, Zehn-Kilometer-Lauf) nicht zu schlagen war, behauptete sich Vater Michael über die kurze Strecke. Ein Doppelsieg für die Athleten des TuS Rotenburg.

Quelle: Onlineartikel der Rotenburger Kreiszeitung vom 4.9.2017

Die 400 Meter im Finteler Schwimmbad, 21 Kilometer mit dem Fahrrad und den Fünf-Kilometer-Lauf absolvierte Michael Halatsch in 1:03,45 Stunde. Damit hatte der 49-Jährige knapp sieben Minuten Vorsprung auf seinen ersten Verfolger und Lokalmatador Sebastian Dijks (St. Hockey Fintel). 

Vater siegt so ungefährdet wie der Sohn

Der gebürtige Berliner gewann somit genauso ungefährdet wie Sohn Niels Halatsch. Der 29-jährige Ausnahmesportler sicherte sich mit einer Zeit von 1:40,05 Stunden den Sieg. Seinen im vergangenen Jahr aufgestellten Streckenrekord (1:37,30) verpasste der Rotenburger knapp. 

„Das Wetter war super, die Stimmung saugut und die Leistung hat auch gepasst“, fasste Niels Halatsch das Rennen zusammen. Auch René Feil vom Organisationsteam fand: „Es war eine super Veranstaltung nach dem Sturm und Gewitter im Vorjahr.“ Der Abstand zu den Konkurrenten von Niels Halatsch hat sich derweil verringert. Von mehr als zehn Minuten bei seinem Vorjahres-Triumph schmolz der Vorsprung um knapp drei Minuten. Michael Röhrs vom TV Jahn Schneverdingen hatte als Zweiter dennoch keine Chance (1:46,59). Auf den dritten Rang kam Simon Erdmann. 

Normalerweise schnürt er seine Schuhe für den Fußball-Kreisligisten TV Stemmen, er machte aber auch beim Triathlon eine sehr gute Figur (1:47,12). Bis zum abschließenden Lauf hatte Frank Brinkmann (TV Klein Meckelsen) aussichtsreich im Rennen gelegen und sogar Halatsch unter Druck gesetzt. Beim Lauf hatte Brinkmann zu Beginn nur einen Rückstand von 1:12 Minute auf den Triumphator, verlor dann aber die Puste und wurde Vierter.

Bei den Frauen gab es wieder kein Vorbeikommen an der Soltauerin Denise Matys. Sie kam in 2:03,15 Stunden als Erste über die Ziellinie. Ihre Tochter Reena Matys holte sich in 2:10,09 Stunden Bronze. Zweite wurde die Hannoveranerin Annika Weyhe (2:08,15). Auf der kurzen Strecke verpasste Kim Nikola Rosebrock einen Heim-Erfolg. Die Fintelerin (1:10,09) hatte erst beim Lauf Ines Rex (Tri Joy Immensen Arpke/1:09,15) aus den Augen verloren. „Es gab keine Stürze und nur wenige Pannen“, berichtete Feil von 200 Startern.

 

Alle Ergebnisse sind auf der Homepage des Finteler Triathlons zu finden.