Veröffentlicht am 13.09.2018 in Triathlon

Fintel - Von Jana Rosebrock. Mathias Thiessen sah begeistert aus, als er nach den letzten Metern im Sprint das Ziel erreichte. Der 38-Jährige vom HNT Hamburg absolvierte zum ersten Mal den Finteler Triathlon – und gewann prompt die 33. Auflage auf der langen Strecke in 1:43:27 Stunden. Über die Distanz von 700 Meter Schwimmen, 32 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen hatte Thiessen fast fünf Minuten Vorsprung vor seinem vereinslosen Verfolger Marcus von der Wehl (1:48:06) und Michael Röhrs (Jahn Schneverdingen/ 1:48:34). „Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis“, bemerkte der Sieger.

Quelle: Rotenburger Kreiszeitung vom 13.09.2018

Begeistert war Thiessen auch vom Umfeld des Wettkampfs: „Es ist schön, mal bei einem kleineren Triathlon dabei zu sein, bei dem es nicht um Profit geht und die Anmeldegebühren nicht 500 Euro betragen.“ Der Hamburger ist sonst bei deutlich größeren Veranstaltungen anzutreffen, wie dem Ironman in Barcelona oder in Hamburg. „Hier ist die Atmosphäre deutlich entspannter.“

Thiessen war einer von 177 Sportlern, die in Fintel auf den unterschiedlichen Strecken ins Ziel kamen. Beim kleinen Triathlon setzte sich David Isele vom FC Durlangen gegen 120 Mitstreiter durch. Er legte die Distanz von 400 Meter Schwimmen, 21 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen in 1:03:11 Stunden zurück. Olaf Matt vom Ruderclub Allemania erreichte nur 30 Sekunden später das Ziel, Mathias Gilster (Tri Lizards) wurde in 1:04:53 Stunden Dritter. André Lange vom TuS Fintel, gleichzeitig einer der Hauptorganisatoren, belegte einen erfolgreichen fünften Platz (1:09:30), direkt hinter dem Rotenburger Olaf Precht (1:07:45).

Bei den Frauen sicherte sich die Soltauerin Denise Matys wie bereits im letzten Jahr wieder den ersten Platz auf der längeren Distanz. Sie erreichte das Ziel nach 2:04:21 Stunden. Marle Ellerhausen aus Walsrode wurde knapp dahinter Zweite (2:04:36). Beim kleinen Triathlon siegte die Schneverdingerin Frederike Heins (1:10:16) vor Johanna Veller (Tri Lizards/1:13:18). Beste Akteurin aus dem Altkreis war Franziska Schröder vom TV Sottrum als Vierte (1:15:23), die mit 23:00 Minuten die beste Laufzeit aller Frauen erzielte.

Auch die Organisatoren zogen ein positives Fazit: „Es gab ein paar Komplikationen bei der Siegerehrung und einen Sturz beim Radfahren“, berichtete André Lange, aber alles in allem sei alles abgelaufen wie geplant.